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Modellhäuser aus Naturmaterialien

Die Gemeinschaftsgrundschule St. Hubert in Kempen hat im Sommer 2017 eine Projektwoche zu dem Thema „Handwerken“ durchgeführt. Zahlreiche Angebote rund um dieses Thema wurden von Lehrern und einzelnen Eltern angeboten.

Detailaufnahme des großen Haupthauses. Gestaltet und umgesetzt von den Grundschulkindern.

Ich habe zusammen mit zwei Lehern das Projekt „Modellhäuser aus Naturmaterialien“ angeboten. Die hier abgebildeten Häuser sind alle auf einer Styrodur-Platte 30×40 cm erstellt wurden. Mitbringen konnten die Kinder alle Materialien, die im Wald und Garten zu finden sind.  Die Kinder hatten 2,5 Vormittage, also gut 10 h Zeit für ihr Modell.

Haupthaus und angrenzendes Feld wurden als große Modelle (120×40 cm) ausgestellt. Das Dach ist mit echtem Flachs gedeckt.

Holz und „schwere“ Modellobjekte wurden mit Heißkleber geklebt, sämtliche Streumaterialien  wurden mit einem Holzleim-Wasser-Gemisch verklebt.

Ausstellung aller Modelle in der Gemeinschaftsgrundschule St. Hubert

Hightlight war die gemeinsame Ausstellung von 40 unterschiedlichen Modellhäusern und zwei großen Modellen im Zentrum.

Dieses Modell wurde von einem Kind in der zweiten Klasse gestaltet.

Detail eines Modellhauses aus der Gemeinschaftsgrundschule St. Hubert

Details eines Modellhauses aus der vierten Klasse.

 

 

Canyon für Legofiguren

Das besondere hierbei ist, dass der Fels nicht aus Gips gearbeitet wurde, sondern direkt aus dem Styrodur geschnitten.
Grob mit den Fingern vorgearbeitet und dann mit feinen Schraubendrehern möglichst realistisch ausbrechen.

Rohbau, die Terrassen bestehen aus Styrodur aus der die Felsstruktur herausgearbeitet wird

Sand auftragen, empfohlen wird hier ein Sieb
Holzleim verdünnt mit Wasser im Verhältnis 1:1, das Wasser kann in unterschiedlichen brauntönen eingefärbt werden.
Die Trockungszeit beträgt ca. 24 Stunden

Winterlandschaft

Diorama „Winterlandschaft 1“

Maße:
Bauzeit: 4-5 h

Diorama „Winterlandschaft“ Natürliche Beleuchtung

 

Diorama "Winterlandschaft 2" Natürliche Beleuchtung
Diorama „Winterlandschaft 2“ Natürliche Beleuchtung

 

Diorama „Winterlandschaft Abb 3“
keine zusätzliche Beleuchtung

Diorama „Winterlandschaft 2“

Maße:
Bauzeit: 4 h

Diorama „Winterlandschaft 2“

 

Diorama „Winterlandschaft 2“
künstliche Beleuchtung

Straße in der Bretagne

Diorama „Straße in der Bretagne“

Maße:
Bauzeit: 16 h

Diorama „Straße in der Bretagne“ Vogelperspektive

 

Diorama „Straße in der Bretagne“ Blick auf Dolmen

 

Diorama „Straße in der Bretagne“  Ergänzt mit passendem Rollmaterial

Modellbahnkeller – Der Raum

Als Arbeitsraum steht mir ein Kellerraum mit den Maßen von 5,2 x 3,2 m zu Verfügung.
Ich habe den Boden mit Grobspanplatte (OSB-Platten) belegt. Dies hat zwei Gründe: zum einen ist der Raum dadurch deutlich wärmer und zugleich isoliert, sowie vor Farbe und ähnlichem geschützt. Einen Nachteil muss hier leider auch erwähnen. Eine Schraube zu diesen unregelmäßig Boden zu finden ist nahezu unmöglich.

Modellbahnkeller 5,2 x 3,2 m Gefahren wird Analog AC/DC

Weiterhin ist – gerade bei Kellerräumen – auf eine gute Beleuchtung zu achten. Ich nutzte 2×3 Halogen Spots, sowie eine professionelle Arbeitsleuchte auf dem Tisch. Ebenso wichtig ist eine gute Stromversorgung, dazu habe ich einen Verteilwürfel über die Arbeitsplatte gehängt. Der Drehmel hängt eigentlich immer dran…

Blick auf die lange Panoramastrecke ca 5m. Links TilligElite Gleis, rechts 3x Märklin C Gleis

Die Anlage ist eine Test und Übungsstrecke. Ich fahre Analog mit zwei Märklin Transformatoren und einem analogen Roco Trafo.

Ich habe mich noch nicht für ein System (Gleichstrom / Dreileiter) entschieden. Zum einen habe drei 30 Jahre alte Lokomotiven, die ich allesamt Generalüberholt habe und nun ruhig schnurrend fahren, andererseits ist das TilligElite Gleismaterial wesentlich filigraner und damit realistischer. Die Bogenweichen der Gleichstromanbieter (auch Roco, Piko, Tillig und andere) sind deutlich geringer und dadurch realistisch. Bei vielen Modellbahnern ist ein Gleissystem mit fester Gleisbettung nicht gerne gesehen, gerade wegen der Bogenradien.

 

Weg am Waldrand

Das Modell besteht aus 3 Schichten Styrodur, mindestens eine Platte sollte eine Dicke von > 3cm aufweisen, damit die Platte ausreichend Stabilität aufweist. Die weiteren Schichten können entsprechend gering ausfallen. Styodur wiegt nahezu nichts und bei einem Diorama von 50 x 50 cm müssen keine stabilisierenden Maßnahmen getroffen werden.

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Styrodur ist zurecht geschnitten, verklebt und grob bemalt. Weg wird mit Streumaterial gebildet und grob patiniert. Die Vertiefung für den Teich ist herausgearbeitet und der Teichgrund gestaltet. Uferbegrünung  und Pferdekoppel
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Hier sind deutlich die unterschiedlichen Styrodurschichten zu erkennen. Da zwischen Pferdekoppel und normaler Wiese ein Zaun stehen wird,  kann hier eine harte Linie gestaltet werden. Begrünung rund um den Weg. Der Weg muss vorher vom überschüssigem Pulver befreit werden.
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Weg im Detail Pferdekoppel im Detail Fertiges Diorama